Betreuung im Wochenbett


Das Wochenbett wird aufgeteilt in das Frühwochenbett und das Spätwochenbett. Ersteres dauert bis zum zehnten Tag und wird zur Abheilung der Geburtswunden und dem Ingangkommen der Milchbildung benötigt. Es ist die Zeit der innigsten Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind. Sie leben in einer Art Symbiose und sind unzertrennlich. Das Spätwochenbett endet nach etwa acht Wochen und dient dem Anpassungsprozess an das Leben mit Ihrem Kind sowie Ihrer hormonellen Umstellung.

Mit meinen langjährigen Kenntnissen und Erfahrungen stehe ich Ihnen und Ihrem Neugeborenen in den ersten Wochen dieser großen Veränderungen in Form von Hausbesuchen zur Seite.

Die Wochenbettbetreuung umfasst folgende Betreuungsschwerpunkte

In erster Linie die Wundversorgung bei der Mutter sowie die physische und psychische Unterstützung der Mutter nach der Geburt
Die medizinische Betreuung umfasst die Überwachung der Gebärmutterrückbildung(*), der Abheilung der Dammnaht, Dammriss oder Kaiserschnittnaht, der Milchbildung und die Hilfestellung bei Schwierigkeiten.

Oft bin ich auch die erste Ansprechpartnerin, wenn die frischgebackene Mutter der Babyblues erwischt. Diese Wochenbett-Depression tritt bei manchen Frauen, bedingt durch die rasante Hormon­umstellung bis zum zehnten Tag nach der Geburt auf.

Die Beobachtung, Gedeihkontrolle des Neugeborenen
Beobachtet wird insbesondere im Hinblick auf die Abheilung des Nabels, die eventuelle Entwicklung einer Neugeborenengelbsucht und die Gewichtsentwicklung.

Die aktive Unterstützung des Stillens.

Die Anleitung der Eltern in der praktischen Babypflege, sowie Baby baden nach Abheilung des Nabels.

Individuelle Informationen bezüglich Ihrer neuen Herausforderungen als Mutter.

(*) Wussten Sie, dass Stillen die Rückbildung fördert?
Die Gebärmutter hat sich während der Schwangerschaft auf das Sieben- bis Achtfache vergrößert und muß nun von etwa 1000 Gramm Gewicht auf 50 bis 70 Gramm schrumpfen. Bei stillenden Müttern geht das schneller. Beim Stillen wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, welches auch am Rückbildungsprozess beteiligt ist. Sie merken das durch ein Ziehen im Unterleib, wenn Sie das Baby anlegen.

 

FooterKontakt.png